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Symbol für europäische Freundschaft

26 Jun 2016

PARTNERSTADT - Büdinger Delegation besucht Stadtfest im tschechischen Bruntál

Anlässlich der 800-Jahre-Feier der Stadt Bruntál im Juni 2013 pflanzten die Delegationen der Partnerstädte je einen Baum als Symbol der Freundschaft. Das symbolischen Gießen der Freundschaftsbäume übernimmt das Büdinger Damenquartett gerne. 

 

Ein Damenquartett vertrat die Stadt Büdingen in diesem Jahr beim Treffen der Partnerstädte im tschechischen Bruntál. Es hat Tradition, dass Bruntáls Bürgermeister Petr Rys alle sechs Partnerstädte zum Stadtfest einlädt. Die Büdinger Delegation bestand aus der designierten Ersten Stadträtin Henrike Strauch, den beiden Stadtverordneten Heidi und Stefanie Schlösser – beide auch Vorstandsmitglieder im Verschwisterungsverein – sowie Vorstandsmitglied Elena Raska. Als gebürtige Tschechin fiel ihr der Part der Dolmetscherin zu. Besonders war sie bei den Gesprächen mit den tschechischen Gastgebern sehr gefragt.

 

Alle Partnerstädte Bruntáls reisten mit je einer vierköpfigen Delegation an. So kamen neben den Büdingern Gruppen aus Opole und Gaszowice (beide Polen), Sturovo (Slowakei), Castellarano (Italien) und Plunge (Litauen). Am Ankunftstag fand abends die offizielle Begrüßung der Partnerstädte durch den Bruntáler Bürgermeister statt. Es gab die ersten Gespräche mit Bruntáler Parlamentariern und den Delegationen. Die Büdinger Delegation übermittelte Grüße von Bürgermeister Erich Spamer und von Siegfried Wanowski, dem Vorsitzenden des Verschwisterungsvereins und überreichten ein Gastgeschenk. An diesem Abend stand auch das symbolische Gießen der „Freundschaftsbäume“ auf dem Programm. Anlässlich der 800-Jahre-Feier der Stadt Bruntál im Juni 2013 pflanzten die Delegationen der Partnerstädte je einen Baum als Symbol der Freundschaft. „Nach drei Jahren haben die Bäume eine stattliche Größe erreicht. Fünf Bäume, die die Länder repräsentieren, bilden gemeinsam ein starkes Ensemble. Für mich sind diese Bäume auch ein Symbol für die europäische Freundschaft, trotz augenblicklicher Krisen“, stellte Heidi Schlösser, stellvertretende Vorsitzende des Verschwisterungsvereins, fest.

 

Der Samstag stand im Zeichen des Stadtfestes. Neben einer großen Bühne, auf der drei Tage lang Bands, Vereine und Künstler die Bruntáler und ihre Gäste unterhielten, gab es einen Krämermarkt, einen kleinen Jahrmarkt mit Fahrgeschäften und Ständen mit kulinarischen Köstlichkeiten.

 

Für die Gäste aus den Partnerstädten gab es ein interessantes Ausflugsprogramm zum Stausee Slezká harta, auf dem die Delegationen eine lustige Länderregatta durchführten. Der Ausflug endete mit einer Brauereibesichtigung in Bruntál. „Die kleine Brauerei in einem alten Fabrikgebäude ist ein gutes Beispiel für optimale Strukturentwicklung, bei der eine Idee, Unternehmensgeist und die Kooperationsbereitschaft der Stadt gewinnbringend zusammenwirken“, lobte Henrike Strauch. Die Büdinger bewerteten die Exkursion als erfolgreich, nicht zuletzt dank der Sprachkenntnisse von Elena Raszka und der englischen Sprachfreudigkeit von Stefanie Schlösser. Sie trugen wesentlich zur Offenheit der Begegnungen mit allen Delegationen bei. „Von Europamüdigkeit keine Spur“, stellte Stefanie Schlösser nach Abschluss der Fahrt zufrieden fest.

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